Einen besonderen und eindrucksvollen Gottesdienst erlebten die Gläubigen am Sonntag, 25. Januar, in der Schlosskirche Eyrichshof. Auf Einladung der Familie von Rotenhan zelebrierte der serbisch-orthodoxe Erzpriester Filip Milunovic aus München einen orthodoxen Gottesdienst, bei dem die Kirche neben den klaren Gesängen eines Frauenchores mit Weihrauch gefüllt war.
Dieser Gottesdienst, so sagte Pfarrerin Eszter Manke-Lackner zu Beginn, sollte keine Vorstellung einer fremden Liturgie sein, sondern ein gemeinsames, spirituelles Gehen – mit Respekt und Wertschätzung einander gegenüber und vor Gott. Das betonte sie auch in der Predigt mit der Geschichte vom Hauptmann von Kapernaum, wie wichtig bei der Heilung der Glaube ist. „Jesus braucht gar nicht viel zu tun, wenn der Leidende Glauben hat“, hob sie hervor und führte zum Nachdenken an: „Und wer sind wir? Sind wir wie der Hauptmann oder sind wir wie der gelähmte Knecht? Sind wir Glaubender oder zweifeln wir? Oder sind wir mal so, mal so?“

Der serbisch-orthodoxe Erzpriester Filip Milunovic aus München beim Gottesdienst.
Foto: Simon Albrecht